A81

Wer ist eigentlich so irre und ernennt einen Grünen zum Verkehrsminister? 😀 Hier fabuliert er mal wieder von Tempolimits. Besonders erschreckend finde ich immer den Populismus: „sehr beliebt bei Schweizern, um ihre schnellen Autos auszufahren“ – seien wir doch froh, daß die Schweizer unseren hoch besteuerten Sprit kaufen, und sich an einer Freiheit erfreuen, die ihnen im eigenen Land nicht gegönnt wird. Erschreckend, wie seitens der Grünen sofort über irgendwelche Verbote diskutiert wird wenn jemand etwas tut was denen nicht in den Kram paßt. Das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit interessiert in dieser Partei anscheinend niemanden.

Die Zeit ist stehengeblieben

busspurWobei ich die Idee sich zu Pferd fortzubewegen eigentlich ganz sympathisch finde. Immerhin eröffnet sie die Möglichkeit, betrunken aus der Kneipe nach hause zu kommen ohne gleich den Führerschein zu riskieren 🙂 Es gab da sogar mal Gerichtsurteile zu, hier sind zwei Fälle zu unterscheiden:

  1. Betrunken eine Kutsche gefahren: Siehe bei beck.de – die Wortwahl ist eigentlich recht interessant: „Pferde, so hieß es im Prozess, seien schließlich intelligenter als Räder und Autos, könnten die Fehler eines betrunkenen Kutschers ausgleichen“ – doch trotzdem, besoffen kutschieren ist verboten. Angst um den Führerschein muss man allerdings nicht haben, es verstößt zwar gegen § 316 StGB, aber es handelt sich wohl nicht um ein Fahrzeug im Sinne der StVO.
  2. Betrunken aufm Pferd sitzen – hier gibts keine Grenzwerte soweit ich weiß. Das ganze wird auch nicht von § 316 StGB erfaßt, eben weil es sich noch nichtmal um ein Fahrzeug handelt. Hier gehts anscheinend nur noch um §2 Abs. 1 FeV, womit die Aktion nur ne Ordnungswidrigkeit wäre (§ 75 Nr. 1 FeV)
  3. Ob es einen Unterschied macht wenn auch das Pferd dabei betrunken ist bleibt unklar…

Sprich, sein Pferd neben der Kneipe anzubinden um später damit nach hause zu kommen, ist bei weitem die bessere Idee als dazu ein Kraftfahrzeug zu verwenden.

Vollgas?

Hat man einmal das Glück über lange Zeit eine leere und unlimitierte Autobahn unter die Räder nehmen zu können, so stellt sich irgendwann die Frage, wie schnell man eigentlich fahren sollte, um schnellstmöglich am Ziel zu sein.

Die intuitive Antwort lautet natürlich: Vollgas! – doch was ist mit der Zeit, die man dann an der Tankstelle verbringt?

Ich habe das mal ausgerechnet – das Resultat ist hier.

Fazit:

  • Für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor wird die höchstmögliche Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt, indem permanent Vollgas gefahren wird. Die zum Tanken angenommene Zeit (6 Minuten pro Tankvorgang) fällt nicht ins Gewicht. Die tatsächlich erzielte Geschwindigkeit beträgt dabei 90% (Leon 4 20VT) bzw. 85% (Cayenne Turbo S) der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs.
  • Für batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge muss die Tankzeit berücksichtigt werden. Dauert der Tankvorgang eine Stunde, so verschiebt sich die optimale Geschwindigkeit deutlich nach unten, beim Tesla liegt sie bei ca. 150km/h (obwohl das Fahrzeug 250km/h erreichen könnte). Die tatsächlich erzielte Geschwindigkeit beträgt dabei lediglich 40% der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, bzw. 66% der gefahrenen Geschwindigkeit.

Tesla Taxi

Foto0102Was es nicht alles gibt! Diesmal ein Tesla Taxi. Eigentlich eine gar nicht mal so abwegige Idee ein Taxi elektrisch zu betreiben, während man auf Kundschaft wartet kann die Batterie geladen werden. Nimmt man die SuperCharger zum tanken hat man überhaupt keine Spritkosten mehr! Allerdings gibt’s davon in Berlin nur einen einzigen zur Zeit, und der ist auch noch jwd… Aber trotzdem ne nette Sache. Hab mal in nem Tesla drin gesessen bei der IAA, aber mal mitfahren ist sicher interessant. Ich vermute der Wagen wird sogar schon dadurch Umsatz generieren daß neugierige Leute wie ich einfach mal ne Runde mitfahren wollen.